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Perspektivendiskussion 2018

Aktuelle Neuigkeiten und Diskussionen zum Köln Bonn Airport

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starter
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon starter » Sonntag, 19. November 2017, 11:13:00

HLX4U hat geschrieben:Das mit der Berlin-Strecke hatten wir ja schon angeschnitten.
Dank EW wird DUS diesen Winter mehr Pax nach Berlin haben als CGN!
Das ist total neben dem markt und eine ganz klare Verkehrslenkung....aber sowas gibt es ja nicht ;-)


Natürlich gibt es - wie in jeder anderen Branche auch - den Versuch, Nachfrage zu steuern. Und Max Mustermann aus Dortmund oder Aachen ist es ja wahrscheinlich auch ziemlich egal, ob er aus DUS oder CGN fliegt.

Ich persönlich lasse mich allerdings nicht "verkehrslenken" und lege hiermit folgendes Gelübde ab:
"Ich werde keinen Flug der Lufthansa-Gruppe ab DUS buchen. Vielmehr werde ich
a) auf eine andere Fluglinie oder
b) auf ein anderes Flugziel oder
c) auf einen anderen Abflughafen
ausweichen."
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HLX4U
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon HLX4U » Sonntag, 19. November 2017, 11:14:14

Mittlerweile hat EW das ja auch verstanden und die Frequenzen auf der Route deutlich erhöht ;-)
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50jahrecondor
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon 50jahrecondor » Sonntag, 19. November 2017, 14:00:51

Ich probiere es nochmal hier, Perspektiven trifft es vielleicht.

Viele namhafte Fluggesellschaften haben in den letzten Jahren CGN verlassen, noch ein paar Jahre vorher gab es immer wieder (fragwürdige?) Experimente über eine Saison, manchmal zwei.

Aktuell ist der Hauptkunde Eurowings, dann gibt es FR, SunExpress, Tui, Condor...

Was ich nicht verstehen kann, Eurowings wird ständig beschimpft (Stichwort Deppen im Container, die nichts können). Condor wurde letztes Jahr beschimpft (blockieren eine Nachtabstellposition), Rynair wächst nicht schnell genug.... Was soll denn die Lösung sein?

Und einem weiteren interessierten und engagierten User kann ich nur sagen, keine Airline wird DUS und FRA in CGN zusammenlegen und Herr Spohr ist auf dem Zenit seines beruflichen Erfolges gerade, alles andere ist ein bisschen w*fremd.

Die Perspektive für CGN ist genau das, was die LH Group ihm zugesteht. (Fracht ausgenommen).

alex330
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon alex330 » Sonntag, 19. November 2017, 14:53:48

Meine inhaltliche Antwort:

Die Perspektive für CGN ist genau das, was die LH Group ihm zugesteht. (Fracht ausgenommen).


Das ist nur so, solange man das mit sich machen lässt. :zwinker:

Michael Garvens hat, nachdem British Airways damals gegangen ist, z.B. öffentlich (sinngemäß) gesagt, "Wir brauchen keine British Airways, wir haben doch jetzt germanwings". Ich habe in den vergangenen Jahren massiv den Eindruck gewonnen, dass man am CGN in der Summe genau mit dieser Haltung Konkurrenz klein gehalten oder vergrault hat.
Ryanair hat mehrfach öffentlich verlauten lassen, am CGN viel stärker wachsen zu wollen. Sicher sind die ein schwieriger Partner, aber aus meiner Sicht sind sie am CGN deutlich unter den Möglichkeiten geblieben, die eine strategische Partnerschaft bieten sollte. Und dann muss man sich nicht wundern, wenn die Lufthansa tut, was sie tut.

Ich glaube auch, keiner hier sieht die Lufthansa alleine als "die Böse" wie die Hexe im Märchen. Aus unternehmerischer Sicht hat Spohr auch nach meiner Meinung mit der AB gerade einen Coup gelandet, der geradezu genial ist. Nun müssen im Nachgang alle Beteiligten, besonders auch die Flughäfen, sehen, wie sie sich ein Stück vom Kuchen sichern. Und ich glaube, der falscheste Weg ist sich wie das Mäuschen vor der Schlange zu ducken.

Die Geschichte lehrt, dass sich die LH außerhalb der Hubs gerade dort am meisten engagiert, wo Konkurrenz droht. Also muss ich Konkurrenz holen oder mit Konkurrenz drohen, um die LH zu halten oder zu Engangement zu bewegen.
Und wenn die LH mich öffentlich abwatscht, indem sie laufende, buchbare Strecken wie Orlando nach DUS verlegt, dann muss ich mich wehren. Laut und deutlich. Und das fehlt mir derzeit massiv am CGN, auch vor Garvens' Verbannung.

...

Meine Antwort als MOD, darauf, dass Du das Sticheln gegen einen anderen User nicht lassen kannst, ist, dass ich Dich leider hier vorerst sperren muss.

stekar87
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon stekar87 » Sonntag, 19. November 2017, 16:58:58

Ob der Coup mit AB langfristig so genial ist, muss sich m.E. jetzt beweisen. Durch die bloße Übernahme sind die Probleme ja nicht auf einmal beseitigt. Es erfordert nun ein gutes Management, diese Probleme anzugehen und zu lösen. Dabei geht es vor allem um Profitabilität, sprich Kosten senken und mit den Operations Geld verdienen.

Ich bin mir da noch nicht so sicher, ob Eurowings in der jetzt geplanten Form auf Dauer so eine Erfolgsgeschichte wird. LH hat bloß den Vorteil, dass sie alles quer finanzieren und schön rechnen können.

Genau diese Angst vor Konkurrenz, die du ansprichst, ist nicht immer der beste Ratgeber. Macht es Sinn, z.B. in München so stark in Konkurrenz zur eigenen Mutter zu treten, wie es sich nun andeutet? Macht es Sinn, eine mittlerweile hervorragend laufende Langstrecken OPS aus CGN abzuziehen, um sie 60 km weiter nördlich wieder aufzubauen? Mit einem Produkt, dass sich irgendwo einreiht zwischen Charter Kltische und der eigenen Mainline? Sogar mit einem richtigen Business Produkt?

Die komplette EW wird nur aus Angst getrieben und gesteuert. Ich sehe da seit Jahren nichts innovatives mehr. Dennoch denke ich sogar, dass es möglich sein wird in DUS einen profitablen Langstreckenstandort aufzubauen, aber den Preis dafür werden sie m.E. auf der Kurzstrecke zahlen. In Summe nichts, was in CGN nicht auch möglich gewesen wäre, und das ist genau das ärgerliche!

Ich bleibe in Summe trotzdem noch gemäßigt, Das Ganze würde (Stand jetzt müssen wir im Konjunktiv bleiben) CGN nicht umbringen, aber es wäre extrem schade und ärgerlich. Um das zu kompensieren, helfen nur neue Carrier oder der Ausbau von bereits vorhandenen.

Es gibt da einen schlauen Spruch...Verkehr zieht Verkehr!

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skyrider
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon skyrider » Sonntag, 19. November 2017, 18:01:35

stekar87 hat geschrieben: Die komplette EW wird nur aus Angst getrieben und gesteuert. Ich sehe da seit Jahren nichts innovatives mehr.


Also bei der sogenannten LowCost-Langstrecke ist LH den anderen großen legacies doch meilenweit voraus. Das was AF mit Joon oder IAG mit Level bislang anbieten ist fast nichts, dank der mächtigen Pilotengewerkschaften dort. Die Preisschlachten finden eher in UK und Skandinavien statt, in Deutschland spielen die Angebote von Norwegian und Wow Air immer noch eine eher geringe Rolle.

Insofern hat sich LH, anders als bei LoCo-Kurzstrecken damals, doch am schnellsten auf die kommenden Begebenheiten eingestellt.
Und wenn ich mich richtig erinnere, sind damals zwischen dem Beschluß und dem Erstflug gerade einmal 12 Monate vergangen !
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HLX4U
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon HLX4U » Sonntag, 19. November 2017, 18:59:09

Du darfst aber sogenannte LCC-Töchter von legacys nicht mit "richtigen" LCC vergleichen.
Diese werden auf Dauer immer nur taktisch und nicht unabhängig agieren...und sich dauerhaft nicht durchsetzen.
Zeigen alle Beispiele in den USA oder Asien. Warum soll es in Europa anders sein?
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TerminalTower
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon TerminalTower » Sonntag, 17. Dezember 2017, 21:10:59

Perspektive 2018

-Ohne Michael Garvens in das Jahr 2018.
Was für Konsequenzen kommen auf den CGN zu? Wie wird der Flughafen übergangsweise handlungsfähig geführt, bis ein geeigneter Nachfolger von MG in Erscheinung tritt?

- Friedrich Merz ist Aufsichtsratsmitglied ab Dez. 2017.
Was kann er bewirken für den Flughafen? Welche Macht oder Entscheidungen darf er mit dem Aufsichtsrat treffen zu Gunsten des Flughafens?

- Welche Folgen scheint die Situation des Flughafenchefwechsels auf die hier ansässigen Airlines zu haben und der weiteren Arbeit mit den ansässigen Airlines?

- Kommen Projekte, die den CGN betreffen (Bau, Umbau, Gestaltung, Umstrukturierungen,Aakquirierungen u.s.w.) ins stocken oder gar zum Erliegen? Wird es eine neue Zukunftsplanung geben?

- Haben bereits laufende Verhandlungen mit Airlines, Reiseveranstaltern, Cargo, Gewerbe, Aufträge/Firmen noch Gültigkeit in 2018? Können diese fortgeführt werden?

- In wie weit dürfen die einzelnen Abteilungen selbstständig unabhängig von MG handeln?

- Kann es auch Chancen für den CGN geben oder erst einmal nur Nachteile?

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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon HLX4U » Mittwoch, 20. Dezember 2017, 13:12:30

Auf http://www.fhkd.org/ kann man die angemeldeteten Slots für den Sommer 18 sehen, im Vergleich zum Sommer 17:

CGN -1,8%
DUS +19,2%!!!
FRA +8,1%
STR +8,3%
HAM +5,4%

:roll:
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flieger
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon flieger » Mittwoch, 20. Dezember 2017, 15:48:35

Interessant! Aber vergeben worden sind in DUS nur 0,5% mehr, und das System ist aufgrund der politischen Vorgaben ganz gut ausgelastet! Vielleicht besteht da ja noch Hoffnung aufgrund eines gewissen Nachfrageüberhangs für NRW.

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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon TerminalTower » Donnerstag, 21. Dezember 2017, 07:50:09

stekar87 hat geschrieben:Ich denke schon, dass EW prinzipiell Interesse hätte die Route aufzunehmen, sonst wäre sie nicht buchbar gewesen. Nur fehlen jetzt auf einen Schlag eben etliche Flugzeuge, die eigentlich schon voll eingeplant waren...

Interessant wird es zu sehen sein was Condor macht. Vielleicht bleiben sie uns im Hinblick auf Winter 18/19 ja ganzjährig mit einigen Routen erhalten. Die Vorzeichen sind jetzt ja völlig andere als noch vor einer Woche.

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Solange sich LH sortieren muss und sich sehr mit sich selber beschäftigt ist die Star-Alliance Übermacht am CGN gut anzugreifen.

Condor und Thomas Cook UK können mit Partnern und Reiseveranstaltern das Angebot am CGN als Gegenpol aufbauen, ohne dass LH richtig darauf reagieren kann. Auch Busunternehmen als Zubringer (Fernbusbahnhof) können ein günstiger Baustein sein.

Auch TUI könnte LH Piesacken. Nachdem LH versuchte die absolute Flugmacht Europas zu werden (Alitalia steht noch aus), was die EU verhinderte, kann TUI somit dem LH-Konzern zumindest am CGN einen Denkzettel verpassen.

Natürlich kann jede Airline auch von anderen Flughäfen den LH-Konzern ärgern, jedoch ist es auf den anderen großen Flughäfen so bunt, dass TUI oder CONDOR nicht so sehr in die Wage fallen. Der CGN ist noch ein bequemer Standort für LH/EW, denn hier können diese Gesellschaften diktieren.
Wenn sich Airlines am CGN ausbreiten und vernetzen, die nicht der STAR-Alliance angehören, kann es für die CGN-Führung auch leichter werden Eigeninteressen besser umzusetzen entgegen dem LH-Konzerns.

Also, Ausbau des Streckennetzes (auch ACE) für den Sommer 18, aber auch Winter 18/19 ist seitens Condor und TUI gut möglich. Unruhe der Star-Alliance ausnutzen am CGN.
Leider glaube ich nicht, dass es seitens TUI oder CO eine Dominanz oder ein Angriff geben wird.

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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon RudiFHW » Samstag, 23. Dezember 2017, 18:03:40

Lieber TerminalTower. Ich stimme deinen Ausführungen im Prinzip zu, aber leider taucht immer wieder das Wörtchen "könnte" auf und genau da liegt das Problem: von alleine tut sich da nichts, es muß eine kompetente Ansprache seitens der CGN-Geschäftsführung erfolgen---und die ist z.Zt. aus den bekannten Gründen nicht vorhanden.Ob in Kürze eine entsprechende Besetzung erfolgt, ist nicht ersichtlich, ich fürchte eher, da landet eine von der Politik abgeschobene Person aus einer öffentlchen Verwaltung, so ohne weiteres keine Kapazität aus der Verkehrswirtschaft.

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Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon Jonas33333 » Donnerstag, 25. Januar 2018, 17:40:25

Eurowings Langstrecke zischt ab

Ich würde den Flughafen und den Langstreckenwunsch nicht zu hart kritisieren. Fakt ist, die Luftfahrt und die Reiselust der Menschen steigt und viele Airports sind nur begrenzt ausbaubar. Ich bin überzeugt, dass der CGN innerhalb der nächsten 10 Jahre wieder neue (saisonale) Langstrecken Verbindungen etablieren kann. Besonders der rasant wachsende Markt der Kreuzfahrtcharter ist ganzjährig interessant. So kann man Großraumflugzeuge mit verschiedenen Veranstaltern gut füllen.

Die EW-OPS war wichtig für den Flughafen, da sie als hervorragender Probelauf gedient hat. Es wurde gezeigt: Langstrecke am CGN geht, selbst mit einer (bewusst) schlecht performenden EW. Aus sicheren Quellen weiß ich, dass die Strecken ab DUS (POP, PUJ, VRA, CUN) trotz kleinerer Kapazität (310 im A330 vs 277 in der B767) eine schlechtere Auslastung haben als ex CGN.
Stärken aber auch Schwächen des CGNs und der ansässigen Firmen (AHS, Cleaning etc.) konnten in den letzten Jahren für die Zukunft identifiziert werden.

Innovationen und Baumaßnahmen wie Walk- und Brückenboarding parallel (310 Gäste ohne Probleme in 20 Minuten geboardet), die neue Einreise unter dem Starwalk, Umsteigeflure im Starwalk, der neue B-Stern, USA-Kontrollen in T1 über das Gate B20, effiziente Vorfeld Benutzung wurden für die ZUKUNFT und nicht nur für die EW-Langstrecke durchgeführt. EW hatte auf manchen Strecken oft über 50% Umsteiger. Das hat der CGN gemeistert.

Der CGN und die Mitarbeiter müssen sich aber an die Hubstruktur noch weiter gewöhnen. So habe ich erfahren, dass 80% aller Koffer, die mit einer Umsteigezeit (Block) von unter einer Stunde am CGN umgeschlagen werden müssen, nicht rechtzeitig am Langstreckenflieger bereitstehen und deshalb bei Langstreckenflügen ständig Gepäck „stehengeblieben“ ist. Außerdem sind auf Grund der Dienstleister Turnaround Zeiten von unter 2h auf der Langstrecke momentan in Köln nur schwer machbar. Auch daran muss gearbeitet werden für die Zukunft.
Nur durch Innovation und Effizienz wird man konkurrenzfähig. Hervorragende Beispiele sind dafür Eindhoven und CPH-Go.


Ich gebe den meisten Recht. Der CGN muss sich auf die Kurzstrecke konzentrieren, denn da sind wir am besten drin, aber ganz weit würde ich den Langstreckenwunsch nicht in die Ecke parken.

Ein anderes Thema hat mich aber schon verdutzt. Andere neue Airlines, die ggf. stark expandiert haben in den letzten Jahren, wurden anscheinend aussenvor gelassen. So kann ich mir nicht vorstellen, dass Pegasus, Norwegian aber auch Blue Air, die in ihren Heimatländern tlw. 25-Minuten turnaroundzeiten planen, am CGN immer über die Brücke boarden wollen. Hier muss das Management Arbeit leisten und den CGN als flexibel und innovativ präsentieren. Eine Condor fliegt mit ihrer immer vollen 757 ab dem B-Stern. Das Boarding dauert dort mindestens 40 Minuten. Auch hier frage ich mich warum der CGN Condor nicht das gleiche Boardingprozedere wie der EW Anbietet? Nur so kann man Wachstum mit Airlines wie easy, pobeda, wizz, Condor und co fördern.


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alex330
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon alex330 » Donnerstag, 25. Januar 2018, 18:40:11

Ja, das Kerngeschäft des CGN im Passagierverkehr sind Kurz- und Mittelstrecke.
Ich sehe aber trotzdem Raum für die Bedienung einzelner lokaler Städte-Langstrecken, ähnlich wie dies z.B. in HAM und STR der Fall ist - und zusätzlich auch für lokale Touristikangebote. Sicherlich nicht in dem Maße, wie EW es zu besten Zeiten gemacht hat (schon alleine weil die Feeder wegfallen), aber dennoch.

Condor wurde oft genannt, und ich halte diese Airline auch für die aussichtsreichste. Eine Maschine, vielleicht zwei, sollten sich auf "eingeflogenen" Strecken durchaus einsetzen lassen, vor allem, weil das Angebot auch trotz der EW-Expansion ab DUS deutlich kleiner sein wird als vor dem AB-Kollaps.
Außerdem verschieben sich gerade die Gewichte in Deutschland, und Condor gehört eher zu den Verlierern. Ein Grund mehr, nach alternativen Betätigungsfeldern zu suchen - und eine Chance für den CGN.

Im Kurzstreckensektor sollten alle (und nicht nur einzelne) LCC umworben werden, aber gleichermaßen auch die Classics. Und das möglichst bald, denn die Sloterweiterung in DUS droht, und sollte diese kommen gilt m.E.: Der CGN wird Vieles verlieren (insbesondere EW-Kurzstrecken). Und was er bis dahin nicht hat, wird kein Interesse mehr haben. Vorher sieht dies aber anders aus.

Nachtrag: http://www.airliners.de/medien-genehmig ... mmer/43490
Vor diesem Hintergrund hat man am CGN vielleicht noch ein Jahr, um einige Schäfchen isn Trockene zu bringen.
Und wenn dies geschieht, hoffentlich mit wasserdichten Verträgen, denn solche dürfte es mit EW nicht gegeben haben.

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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon EDDK14L » Donnerstag, 25. Januar 2018, 21:49:38

Jonas33333 hat geschrieben:[...]So kann ich mir nicht vorstellen, dass Pegasus, Norwegian aber auch Blue Air, die in ihren Heimatländern tlw. 25-Minuten turnaroundzeiten planen, am CGN immer über die Brücke boarden wollen. Hier muss das Management Arbeit leisten und den CGN als flexibel und innovativ präsentieren. Eine Condor fliegt mit ihrer immer vollen 757 ab dem B-Stern. Das Boarding dauert dort mindestens 40 Minuten. Auch hier frage ich mich warum der CGN Condor nicht das gleiche Boardingprozedere wie der EW Anbietet?[...]



Das ist in der Tat Sache der Airline. Sofern von der Flughafen-Benutzungsordnung sowie den entsprechend benötigten Maßnahmen (Personal, Absperrungen etc) alles erfüllt ist kann natürlich jede Airline diese Verfahren nutzen (sofern es deren eigenen Ground Ops Vorgaben nicht widerspricht).

Der CGN selber hat da wenig mit zu tun, da er bereits die Infrastruktur geschaffen hat. Das ist dann Absprache zwischen Handlingsagent und der Airline.

Denkbar wäre (um auf das Beispiel Condor zurück zu kommen), dass DE das nicht möchte, weil die Gäste sonst eventuell Wind- und Wetter ausgesetzt sind. Komfortplus ist hier das Stichwort. Wenn ich das richtig beobachtet habe steht der Flieger doch ohnehin mehrere Stunden am Boden...
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon RudiFHW » Freitag, 26. Januar 2018, 12:33:17

Bevor nicht der 1. GF endlich installiert ist, tritt man beim CGN offenbar auf der Stelle. Von daher se. he ich die Neubesetzung des 1.GF als absolut dringenste Aufgabe seitens des AR. Hoffentlich tut sich da bald etwas - langes Warten schadet der Entwicklung des CGN !!

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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon stekar87 » Samstag, 27. Januar 2018, 12:56:02

Ich betrachte das Thema Langstrecken mal unter zwei Aspekten, getrennt voneinander: in nackten Zahlen und im Hinblick auf das Prestige.

Weil, was haben uns die Langstrecken in den vergangenen Jahren gebracht? Rund 800.000 Paxe zu Spitzenzeiten (wurden an anderer Stelle mal genannt) und das vermeintliche Gefühl, in eine andere Liga aufgestiegen zu sein.

Zu den Zahlen:
Ja, ein Wegfall der Langstrecken würde weh tun. In Anbetracht der Tatsache, dass ein A330 jedoch im Schnitt nicht mal einen Umlauf pro Tag absolviert (ich rechne mal mit 6/7 im besten Fall), kann das m.E. relativ leicht im Kurzstreckensegment wieder aufgeholt werden. Ein A320 oder eine B737 schaffen bspw. 2-4 Umläufe pro Tag und karren dementsprechend auch Paxe nach CGN und auch wieder weg...
Nur: Um das zu schaffen, müssen dringend Erfolge her. Sollte es beispielsweise tatsächlich gelingen, easyJet auf der TXL-Route noch anzuwerben und Ryanair noch einen zusätzlichen, stationierten Jet aus dem Ärmel zu laiern, wäre das Minus m.E. zumindest zum Großteil wieder aufgeholt. Es zeigt sich hierbei einmal mehr, dass der Flughafen dringend handlungsfähig in dieser Hinsicht sein muss. Ich sehe dabei nicht, dass das ohne Vorsitzenden der Geschäftsführung nicht geht, aber die Chancen ständen natürlich besser.

Zum Thema Prestige:
Auch das tut weh. Ich teile aber die hier auch schon mehrfach vorgebrachte Meinung, dass CGN kein originärer Langstreckenairport ist. Legacy Carrier sind in diesem Segment seit dem Weggang von Continental ja ohnehin Fehlanzeige. Die EW-Operationen waren und sind für mich klar nach einer pauschaltouristischen Strategie ausgerichtet. "On-top-Geschäft" wie so Routen nach NYC hat man sich ja leider nie getraut, das kommt jetzt alles von DUS...

Fazit:
Sollte es so kommen (der endgültige, öffentliche Beweis steht ja noch aus), wäre das ein Schlag, aber keinesfalls der Untergang des Abendlandes. Klar ist aber auch: der Wind wird rauer, und die Notwendigkeit, Alternativen zu EW (und auch FR) an Land zu ziehen, ist mehr denn je gegeben. Der Fokus sollte aber klar auf dem Kurz- und Mittelstreckengeschäft liegen, denn da hat der Airport am ehesten noch Möglichkeiten, seine Stärken auszuspielen und potenzielle Kunden zu überzeugen.

Wenn man aber denn überhaupt über Langstrecken spekulieren darf, würde ich auch am ehesten Condor als potenziellen Partner sehen. Ob EW sich jedoch nochmal (wie damals auf der VRA-Route) als Feeder her geben würde, halte ich für fraglich. Wahrscheinlich noch am ehesten, wenn sie selber keine Langstrecken mehr ab CGN haben, dann aber sicher zu schlechteren Konditionen als damals, damit der "heilige" Standort DUS nicht zu viel Konkurrenz bekommt.
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon PHX Flyer » Sonntag, 28. Januar 2018, 16:05:05

[quote="stekar87"]I

Zum Thema Prestige:
Auch das tut weh. Ich teile aber die hier auch schon mehrfach vorgebrachte Meinung, dass CGN kein originärer Langstreckenairport ist.


Das ist ungefähr so, als würde man sagen, dass der FC kein originärer Erstligist ist ...

Tatsache ist, dass der Koelner Flughafen vor sechzig Jahren als Langstreckenflughafen geplant wurde, und seither auch als solcher funktioniert. Mehrere Jahrzehnte lang war das Langstreckenangebot ab CGN nicht wesentlich anders als das von MUC, HAM oder DUS. Das änderte sich erst, als die LTU ab DUS in das Langstreckensegment einstieg, was im Prinzip nichts anderes war, als heuer EW - mit Schwerpunkt auf Touri-Strecken, denen in]m Lauf eder Zeit klassische Linienziele folgten.

Aber das ist "water under the bridge" ..

Ich denke, rueckblickend hat es in CGN eine Menge Fehlplanungen gegeben, die sich jetzt nur schwer revidieren liessen, selbst wenn man wollte ...

1. Die schwerwiegendste Fehlplanung in den letzten 25 Jahren war aus meiner Sicht der ICE-Bahnhof. Durch die Schleifenkonfiguration wurde der eigentliche Zweck, naemlcih FRA und CGN enger miteinander zu verknüpfen, ad absurdum geführt.
Sinnvoll waere es gewesen, wenn man den Flughafenbahnhof 90 grad gedreht gebaut hätte und die Hochgeschwindigkeitsstrecke längs durch das Flughafengelände in südöstlicher Richtung zur A3 geführt hätte, und Siegburg so umfahren haette. Wenn man den südlichen Teil der Schleife trotzdem gebaut hätte, hätte man Siegburg und - über eine Rheinquerung bei Wesseling auch Bonn Hbf anschliessen koennen. Bei der Streckenführung hätte jeder ICE vom Rhein/RuhrGebiet Richtung Süden Halt am Flughafen gemacht, und es waere fuer den Flughafen wesentlich leichter gewesen, sich überregional zu vermarkten.

2. Die Wellblechkonstruktion, die als "Star Walk" vermarktet wird .. Es tut mir jedesmal weh, wenn ich, was nur noch selten vorkommt, mit eigenen Augen ansehen muss, wie das Schneider-Esleben Terminal in jüngerer Zeit verhunzt wurde. Nicht nur das, sondern es wurden dafür auch wertvolle Finger-Parkpositionen geopfert. Der umständliche Passagier-Flow, der fuer jeden ankommenden Widebody Bustransporte zur Einreisekontrolle erforderte, weckt eher Assoziationen zu Hahn oder Weeze, als zu einem echten Langstreckenflughafen. Man hätte bei Lufthansa (und anderen Kandidaten) sicher besser gepunktet, wenn man von Anfang an die Langstreckenflieger am T2 abgefertigt haette. Das hätte man - mit ähnlichem Aufwand - auch wesentlich besser lösen können.

Es gibt daneben noch andere Fehlentwicklungen, die sicher nicht direkt zur Abwanderung von EW beigetragen haben, aber dennoch ärgerlich sind, wie z.B. die umständlich Umlenkung der ankommenden Passagiere über die Abflugebene, fuer die CGN sicher keine Sympathie-Punkte erhält, was insbesondere be denen, die aufgrund ihres Wohnorts durchaus von mehreren Abflughäfen wählen koennen ...
Wenn du das Fliegen einmal erlebt hast, wirst du für immer auf Erden wandeln, mit deinen Augen himmelwärts gerichtet. Denn dort bist du gewesen und dort wird es dich immer wieder hinziehen. - Leonardo da Vinci

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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon stekar87 » Sonntag, 28. Januar 2018, 16:58:13

@ PHX Flyer: Mein erster Gedanke zu deinem Beitrag war, dass der Vergleich mit dem FC völlig abwegig ist. Stimmt aber gar nicht, nur: Vergleiche die Langstrecken mal mit dem Europapokal und nicht mit der Bundesliga. Der FC hat sich für die Teilnahme an der Euroleague auch viel zu lange feiern lassen und dabei völlig übersehen, dass es mit der Kaderqualität und dem Umfeld in der Bundesliga eng werden wird. Das Ergebnis könnte zweite Liga bedeuten, und dann bringen einem die paar Reisen durch Europa auch nichts mehr.

Ähnlich sehe ich es beim Flughafen. Die Langstrecken nach CGN zu holen, war wichtig und richtig, aber wir spielen nun mal nicht in einer Liga, in der man sowas als selbstverständlich erachten kann. Du brauchst immer einen Plan B und das ist in meinen Augen sträflich vernachlässigt worden.

Ryanair: Wächst nur sehr langsam und hat mittlerweile wohl mehr Gefallen an Frankfurt und Berlin gefunden. Wachstum aus meiner Sicht weiterhin möglich, aber mit deutlich schlechteren Vorzeichen als noch vor ein paar Jahren.

Vueling: Die haben ne Zeit lang mal jede Mülltonne in Deutschland angesteuert, inklusive so Exoten wie Dortmund oder Dresden. CGN stand nie zur Debatte. Nicht mal für so Selbstläufer Rennstrecken wie nach BCN oder PMI hat es gereicht...

Norwegian: Da waren schon anderthalb Füße in der Tür. Und jetzt? Im Sommer vermutlich nur noch drei mickrige Ziele, von Skandinavien, für das wir dringend mal wieder nen Anbieter bräuchten, brauchen wir gar nicht zu reden. Wir können von Glück reden, dass die überhaupt noch da sind, in DUS bekommen sie den Hof gemacht. Von da geht's z.B. auch nach PMI, sogar im Winter...würden wir dringend benötigen, da wird aber voraussichtlich nichts mehr kommen. Tolle Wurst.

Eurowings Shorthaul: Um Konkurrenz abzuhalten, werden wir ein gewisses Programm immer behalten. Das Wachstum findet aber in DUS statt, egal ob die Flieger noch so leer sind.

Und easyJet? Warten wir es mal ab, ob die auf der Berlin Route kommen. So oder so, auch hier wird DUS bevorzugt.

Viel mehr gibt es in der Landschaft nicht mehr... Es ist noch nicht gänzlich zu spät, aber man hat sich in den letzten Jahren schon verdammt viel selbst verbaut.

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Zilu97
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon Zilu97 » Sonntag, 28. Januar 2018, 17:07:42

@stekar absolute Zustimmung, sowohl was den FC angeht, als auch die aktuelle Situation am CGN ! Man kann nur hoffen das man durch den Abzug der EW jetzt wieder vollen Fokus auf Europa hat. Wenn es in Europa läuft kann man in X Jahren nochmal über ne Condor o.ä. reden.
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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon PHX Flyer » Sonntag, 28. Januar 2018, 17:38:18

Also, der FC wird diese Saison zum sechsten mal absteigen, nach dem Spiel gegen Augsburg gibt's da ja wohl keine Zweifel mehr :(
Angesichts dessen wie häufig der Club mittlerweile in der Zweiten Liga gespielt hat (und wieder spielen wird), kann man durchaus Zweifel an seiner dauerhaften Erstliga-Qualitaet haben.

Das Problem beim Flughafen sehe ich eher darin, dass er überhaupt kein Konzept zur Abfertigung von Langstreckenfliegern hat. Man hat noch nicht mal Pläne, wie das zu bewerkstelligen sei. Sicher kann man vom B-Stern eine Flotte von 3-4 A330 notdürftig abfertigen, aber das Programm, das EW ab DUS ab Herbst fliegen will, ist doch überhaupt nicht machbar in CGN wegen der begrenzten Terminal-Infrastruktur. Dass man in CGN keine weiteren Pläne zum Ausbau hat, hängt natürlich auch sicher zumindest zum Teil davon ab, dass man EW von Anfang an als Wackelkandidaten angesehen hat. Zugegebenermassen ist EW, insbesondere der Langstreckenbereich, ja nicht gerade ein Ruhmesblatt fuer einen Flughafen, egal welchen.
Wenn du das Fliegen einmal erlebt hast, wirst du für immer auf Erden wandeln, mit deinen Augen himmelwärts gerichtet. Denn dort bist du gewesen und dort wird es dich immer wieder hinziehen. - Leonardo da Vinci

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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon RudiFHW » Montag, 29. Januar 2018, 16:03:29

Am CGN fehlt im Gegensatz zu DUS ein kaufmännisch orientiertes Unternehmenskonzept. Hauptursache ist zum einen der unselige Einfluss der Politiker auf die Geschäftsführung in Form von Postenbeschaffung für altgediente Genossen, zum anderen aber das bei Politikern grundsätzlich fehlende Geschick für wirtschaftliches Denken und Handeln (s. BER/Kölner Oper/Stuttgart 21 usw.). Von daher wird es erst dann eine nachhaltige Entwicklung geben, wenn der CGN endlich die Fesseln durch die öffentliche Hand los wird und wie ein ergebnisorientiertes Unternehmen im Markt auftreten kann.

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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon RudiFHW » Dienstag, 20. Februar 2018, 17:40:30

Wo bleibt der neue GF??? Wenn sich am CGN irgendetwas in Sachen "neue Kontakte zu allen Beteiligten im Flugggeschäft", also auch in die Broker- und Veranstalterszene neben den airlines bewegen soll, dann wird es höchste Zeit, daß das Vakuum in der Geschäftsführung endlich geschlossen wird.
Schläft der AR oder sind die politischen Vertreter wieder mal mit Problemen außerhalb des Fluggeschäftes (z.B. Pöstchengeschachere) beschäftigt??

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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon HLX4U » Dienstag, 20. Februar 2018, 17:45:57

Rudi, nochmals an dich der Hinweis erst mal gründlich zu lesen:

viewtopic.php?f=11&t=3074

Entscheidung bis Ende März!
Es geht schließlich um Leute die alle in anderen Stellen sind...wie stellst Du dir das vor? Mal eben heute dort abhauen und am nächsten Tag am CGN anfangen?
So funktioniert Wirtschaft nicht!
Bild

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Re: Perspektivendiskussion 2018

Beitragvon RudiFHW » Mittwoch, 21. Februar 2018, 18:01:49

Offensichtlich hast du nicht so viel Einblick in die Wirtschaft, wie du vorgibst. Denn ansonsten müsste auch dir bekannt sein, daß gerade Manager für Spitzenpositionen, wenn sie von anderen Unternehmen benötigt und begehrt werden, aus den bestehenden Anstellungsverträgen herausgekauft werden und zwar teilweise mit ganz beachtlichen Summen.


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