187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

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187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon AirlinerFan » Dienstag, 05. September 2017, 14:41:08

Passend zum 1. Jahrestag der Reise.

Vorgeschichte :

nach meiner 2. Tour im September 2012 war meine Nichte so begeistert das ich ihr versprechen musste sie beim nächstenmal mit zu nehmen.
Leider hat es doch ertwas länger gedauert bis ich mein Versprechen einlösen konnte. Hat aber den Vorteil das sie jetzt 23 ist und somit keinen "Beschränkungen" mehr unterliegt. Mein Bruder liess es sich nicht nehmen ebenfalls mit zu kommen und mein Freund, mit dem ich bereits 2012 und 2016 unterwegs war war auch sofort wieder dabei.

Also ging es im Jahr 2015 los mit den ersten Vorbereitungen. Die grobe Reiseroute stand relativ schnell fest so das es im Prinzip nur noch um das Feintuning und die Berücksichtigung von "Sonderwünschen" ging. Sonderwünsche insofern als das mein Bruder mit Tochter gerne nach San Francisco wollten. Dies liess sich aber nur mit einem Inlandsflug von Las Vegas nach San Francisco darstellen da wir die Reise nicht ausufern lassen wollten.
Das Programm ist eh schon etwas sportlich.

Also ging es im November 2015 los mit dem suchen von passenden Flügen. Da kam mir ein Angebot von Eurowings nataürlich sehr recht, die ab Frühjahr 2016 nach Las Vegas fliegen wollten. Wollten...den man hatte sich dann, nachdem ich gebucht hatte, entschlossen die Strecke noch vor Aufnahme zu streichen. Nach langem hin und her bezüglich Umbuchung habe ich dann, aufgrund eines sehr guten Angebotes bei BA, storniert. Jetzt fliegen wir zwar nicht direkt nach Las Vegas sondern nach Los Angeles, aber was wäre das Leben ohne Herausforderungen 8)

Gebucht ist jetzt ein Flug von Düsseldorf via London nach Los Angeles in der Premium Economy mit sehr guten Flugzeiten.
So kommen wir mittags in Los Angeles an und fliegen erst am späten Abend wieder zurück so das wir ohne Zeitdruck von Las Vegas nach Los Angeles fahren können.

Die größte Herausforderung bei der Zusammenstellung der Rundreise war diesmal die Buchung der Unterkünfte. Ich habe allein im Zeitraum von Dezember bis August 2016 insgesamt 55x Hotels gebucht und wieder storniert (Booking.Com) bis ich die Preise auf einem Niveau hatte welches zusammen mit den gebuchten Hotels für mich akzeptabel war. Teilweise sind die Hotelpreise mittlerweile mehr als doppelt so hoch wie zum Zeitpunkt meiner Buchung. San Francisco und Las Vegas schiessen hierbei den Vogel ab. Aber Stand jetzt habe ich eine gute Mischung gefunden wie ich meine.
Im großen und ganzen entspricht die Route meiner Reise aus September 2012 bei der ich alleine unterwegs war.
Als nächstes ging es an die Buchung des Mietwagens. Zuerst hatte ich geplant ein Mid Size SUV zu nehmen. Nach der Tour im Juni haben wir allerdings festgestellt das es für 4 Personen plus Gepäck einfach nicht passt. Umgebucht habe ich dann auf einen Dodge Grand Caravan. Somit sollte Platz genug vorhanden sein. Gebucht über Billiger Mietwagen zum Preis von EUR 670,-.

Die Buchung der Inlandsflüge von Las Vegas nach San Francisco und retour war recht schnell erledigt. Auch hier mit guten Flugzeiten. Vormittags hin und 2 Tage später abends zurück (Virgin America). Also war auch dieser Wunsch abgehakt.
Weiterhin habe ich mir noch eine Sim Karte besorgt mit USD 40,- Guthaben und 3GB Internet Volumen (reisesim.de).

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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon AirlinerFan » Dienstag, 05. September 2017, 14:45:23

Unser Start in den Urlaub begann mit ein paar kleinen Hindernissen. Nachdem ich am Vorabend eingecheckt hatte und die Boardingpässe gedruckt hatte habe ich aus Gewohnheit abends nochmal in die Buchungen geschaut. Als ich sah was passiert war musste ich mir erstmal einen trinken auf den Schreck.
Unsere reservierten Sitzplätze in der Premium Eco waren verschwunden und stattdessen wurden wir umgebucht auf Sitzplätze in der Eco 4-er Mitte. Für eine Klärung mit BA war es schon zu spät so das ich mit einem dicken Hals und einem dummen Gefühl im Bauch die ganze Nacht nicht geschlafen habe.
Allein der Gedanke an einen 11 Stunden Flug in der Holzklasse reichte für eine schlaflose Nacht aus.

Am nächsten Morgen habe ich dann um 4 Uhr meinen Bruder mit Tochter abgeholt. Um 5 haben wir uns dann alle am Flughafen Düsseldorf getroffen wo gleich die nächste Überraschung auf uns wartete.
Weltweiter Systemausfall bei British Airways. Aus diesem Grund liess sich auch unser Problem mit den Sitzplätzen nicht klären, da niemand auf die Buchung zugreifen konnte.
Wir wussten also weiterhin nicht was mit unseren Plätzen passiert war.
Nach über 1 Stunde fing dann das Boarding an weil das System wieder anlief. Allerdings sehr sehr langsam. Mittlerweile hatte man von Düsseldorf aus auch mit London telefoniert wo man sich unser Problem auch nicht erklären konnte. Wir sollten in LHR nochmal vorsprechen. Das war allerdings leichter gesagt als getan aufgrund der fast 2 Stunden Verspätung und der Unklarheit ob wir unseren Flug nach LAX überhaupt erreichen würden.

So ging es also erstmal los nach LHR.

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Wie bei BA üblich gab es einen kleinen Snack auf dem kurzen Flug nach LHR.

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Unsere Koffer wurden mit allen möglichen Labels zugepflastert.

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Und in LHR gab es zusätzlich noch ein "Extra".

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Der Flug verlief ereignislos und ruhig und mit 2 Stunden Verspätung kamen wir in London an.

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In London wurden wir bereits von einem Mitarbeiter von BA erwartet da mit uns noch weitere 15 Passagiere auf den LAX Flug gebucht waren. Losspurten zur Einreise und Security was uns weitere 20 Minuten gekostet hat. Ab zum Info Schalter wo man uns mitleidig anschaute und gleich weiter schickte zum Gate. Also auf zur U-Bahn und weiter zum Abflug C63. Die Ungewissheit was mit uns und unserem Gepäck passieren würde nagte an uns.

Am Gate angekommen erwartete uns die nächste Überraschung. Eine Riesen Warteschlange beim Boarding. Wir waren daraufhin ziemlich erleichtert da es bedeutete das wir unseren Anschluss ereichen würden. Das Boarding eines A380 mit 469 Plätzen, manuell bzw. mit Systemproblemen dauert nämlich seeeeehr laaaaange.....

Da war dann auch der Punkt erreicht wo ich mir gedacht habe - Alles oder nichts - und einfach unsere alten Boardingpässe (vor der Änderung) vorgezeit habe. Nach einem kurzen Schock weil das System einen Fehler anzeigte war alles klar. Wir hatten unsere Plätze im Upperdeck wieder. Ich weiss zwar nicht warum aber es war mir auch egal.

So ging es dann mit knapp 3 Stunden Verspätung los in Richtung Los Angeles. Der Flug war ein echtes Erlebnis. Die Premium Eco von BA ist nämlich ein echtes Highlight. Angefangen vom Platz dort oben über den Service und alles andere.

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Ein wenig mussten wir noch in der Schlange stehen bevor es dann in die Luft ging.

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Dann gab es erstmal ein paar verdiente Erholungsdrinks nach der ganzen Aufregung.

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Ein leckeres Essen durfte nicht fehlen.

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Der Flug war sehr ruhig und die Sicht top.

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Und dann war es soweit. Der Anflug auf LAX begann und wir waren endlich wieder in USA.

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Bei meinem Freund und mir ging die Einreise flott und innnerhalb von 10 Minuten waren wir eingereist. Auf meinen Bruder mit Tochter mussten wir leider noch über 1 Stunde warten da die beiden zum erstenmal eingereist sind. Unsere Koffer hatten im übrigen aufgrund der Verspätung in LHR gleichzeitig den Weg mit uns gefunden.

Letztendlich lief aber alles glatt und wir konnten unseren Mietwagen in Empfang nehmen. Dank Skip the Counter ging es gleich los zur gut gefüllten ChoiceLine.

Wir haben uns für einen Dodge Grand Caravan mit 19.000mls. entschieden - oder besser gesagt die Frau hat sich entschieden.

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Dann ging die Fahrt los zu unserem ersten Hotel in Palm Springs. Dem Caliente Tropics.

To be continued.

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Beitragvon AirlinerFan » Dienstag, 05. September 2017, 14:52:10

Aufgrund der verspäteten Ankunft in Los Angeles und der Warterei bei der Einreise kamen wir erst um 21.30 Uhr in Palm Springs an. Unterwegs gab es noch die ersten Burger für die Neulinge. Zwar nur bei Jack in the Box - aber dennoch war man sehr zufrieden. Man merkte schon den Unterschied zu den Burgern bei uns.
Im Hotel angekommen gab es natürlich zuerst einmal das obligatorische "After Driving Beer" 8) Rituale soll man ja schliesslich beibehalten.
Allerdings war nach der langen Anreise dann doch relativ zeitig Feierabend angesagt.

Kalifornien begrüsste uns nach dem ausschlafen von seiner besten Seite.

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Das erste Frühstück gab es dann bei Dennys.

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Nachdem die Koffer alle verstaut waren machten wir uns auf zur ersten Etappe der Rundreise. Unsere Fahrt führte uns von Palm Springs durch den Joshua Tree NP, ein Stück Route 66 entlang durch die Mojave Wüste.

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Durch den Joshua Tree sind wir allerdings nur durchgefahren da wir möglichst zügig in Las Vegas ankommen wollten.

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An einem Teilstück der alten Route 66 legten wir dann eine kurze Pause ein.

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Kann man probieren....muss man aber nicht...

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Und weiter ging die Reise durch die Wüste in Richtung Las Vegas.

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Und dann....endlich...wieder in Las Vegas. Die beiden Frischlinge bekamen runde Augen und wussten nicht wo sie zuerst hinschauen sollten.

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Zuerst einmal ging es natürlich in's Hotel. Gewählt hatte ich das "Flamingo". Dank Online-Check-In und Automaten ging es zügig und nach ein paar Minuten hielten wir die Zimmerkarten in der Hand. Das Flamingo war zwar nicht meine erste Wahl aber wir waren doch zufrieden damit. Die Zimmer waren groß und boten eine schöne Aussicht.

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Nachdem sich alle frisch gemacht hatten von der langen Fahrt ging es zuerst einmal zum ersten richtigen Abendessen in Richtung Downtown und Fremont Street.
Die beiden Neulinge wollten unbedingt zum Heart Attack Grill um sich mal so richtig satt zu essen. Gesagt getan. Aber erstmal gab es ein paar Begrüßungsbierchen.

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Und dann.....Burger satt. Die ersten Blicke waren noch einig skeptisch...

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Aber dann ging es los. Und die Dinger schmeckten dann doch wirklich gut.

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Anschliessend ging es dann nochmal durch die Fremont Street und über den Strip. Das reichte dann aber auch für den ersten richtigen USA Tag.

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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon AirlinerFan » Dienstag, 05. September 2017, 14:54:10

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Las Vegas. Als Auftakt hatte ich mir etwas sehr interessantes rausgepickt.
Vor der Urlaub hatte ich Gutscheine entdeckt für eine Fahrt mit dem High Roller inclusive Open Bar. Zum Preis von umgerechnet EUR 17,- statt über 30.
Das wussten meine Mitreisenden allerdingss noch nicht als wir beim ersten Las Vegas Frühstück sassen.

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Also ging es dann am späten Vormittag los in Richtung Linq und High Roller.

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Schnell waren die Gutscheine gegen echte Tickets getauscht und kurz darauf standen wir vor einer Kabine.

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Die Bar erwies sich als mobile Getränkestation die in die Gondel geschoben und fixiert wurde. Perfekt gelöst und in wenigen Sekunden aufgebaut und ready to rumble.

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Das Mädel hinter der Bar war recht fix und die ersten Getränke machten die Runde. Man musste nicht lange warten bis man einen der Cocktails in der Hand hielt.
Die Auswahl war absolut ausreichend und jeder kam auf seine Kosten. Cocktails und dazu die tolle Aussicht auf Las Vegas von oben = perfekte Mischung.

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Und so drehten wir in gemütlichen 30 Minuten eine Runde und genossen unsere Cocktails. Kurz vor ende der Fahrt hatte man noch Gelegenheit 2 Cocktails "auf die Hand" mit zu nehmen.
Wer also Las Vegas mal von oben geniessen möchte sollte das tun. Es lohnt sich. Tagsüber ist es zwar nicht so spannend wie im dunkeln - aber auch bei weitem günstiger.

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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon AirlinerFan » Dienstag, 05. September 2017, 14:56:25

Nachdem wir die High Roller Tour leicht angeschickert hinter uns gebracht hatten ging es auf Streifzug durch Las Vegas. Unsere Neulinge waren ganz heiss darauf möglichst viele Hotels zu erkunden. Das ganze Unterfangen zog sich dann vom frühen Nachmittag bis in den späten Abend hin. Logischerweise ging es nicht ohne Stärkung....der größte gehörte übrigens nicht einem der mitreisenden Männer 8)

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Allerdings mussten wir doch einige Pausen einlegen - es war einfach zu heiss in Las Vegas um sich länger draussen aufhalten zu können. Selbst nachts waren die Temperaturen kaum zu ertragen.
Hier einige Bilder vom Streifzug.

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Was uns diese beiden skurrilen Gestalten mit ihrem Kopfschmuck sagen wollten haben wir nie erfahren....

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Besonders interessant war auch wieder die Deko im Bellagio.

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Es ist ja nicht so als wäre ich zum ersten mal in Las Vegas - aber ich finde die Stadt immer wieder faszinierend sobald die Lichter angegangen sind.
Auch die Neulinge waren sehr angetan vom ganzen Rummel. Nachdem wir die Hälfte der Truppe verabschiedet hatten gönnten mein Bruder und ich uns noch einen letzten gemütlichen Drink vor schöner Kulisse.

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Dann war aber auch Feierabend angesagt . Am nächsten Morgen begann nämlich die Rundreise und wir wollten möglichst früh aufbrechen.

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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon AirlinerFan » Mittwoch, 06. September 2017, 20:46:12

Heute beginnt unsere kleine Rundreise durch die Nationalparks. Der Tag beginnt früh und wir begeben uns über die endlosen Flure im Flamingo zum auschecken und zur Aufnahme von Koffeinhaltigen Heissgetränken und einem kleinen Frühstück.

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Auch zu dieser früher Stunde sieht man bereits sonderbares auf dem Strip.

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Den ersten Stop legen wir wie üblich in St. George ein um die wichtigsten Dinge ein zu kaufen. Kühltasche mit Inhalt, Snacks für unterwegs und sonstigen Kleinkram. Der Kofferraum unseres Dodge füllte sich so langsam immer mehr.

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Dann geht die Fahrt weiter in Richtung Cedar Breaks NM. Ich hatte kurzfristig überlegt die Route über Zion NP zu nehmen. Aber da Freitag war und ich damit rechnete das es dort voll werden könnte wurde kurzfristig umdisponiert.

Die Fahrt über Cedar Breaks zum Bryce ist einfach schön. Zumal um diese Jahreszeit. Im Cedar Breaks wurde dann erstmal Mittagspause gemacht bevor die Fahrt weiter ging.

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Dort oben ist es auch nicht voll so das man in aller Ruhe die Natur auf sich wirken lassen kann ohne von Menschenmassen umgeben zu sein. Die Neulinge unter uns genossen die ersten Eindrücke von roten Steinen und gefärbtem Laub sichtlich.

Und dann war er wieder da. Der wunderbare Scenic Byway 12. Für mich eine der schönsten Routen im Südwesten.

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Der Red Canyon tauchte auf.

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Immer näher kamen wir unserem ersten Highlight auf der Rundreise.

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Beitragvon AirlinerFan » Mittwoch, 06. September 2017, 20:48:06

Ich geb's ja zu - mittlerweile gehört der Bryce Canyon NP zu meinen Favorite Places im Südwesten. Auch wenn es dort meiste sehr voll ist. So auch an dem Tag an dem wir dort ankamen. Die Parkplätze an den beliebten View Points waren voll. Daher sind wir erst einmal ein paar Meilen weiter gefahren.

Das obligatorische Foto durfte natürlich nicht fehlen.

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Dann ging es weiter. Wir hatten den perfekten Abend erwischt. Das Licht war toll, die Luft sehr angenehm. Es war einfach schön dort rum zu laufen.

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Mein Bruder mit Tochter wollten aber den Bryce nicht nur von oben bestaunen sondern auch gerne mal das ganze von unten betrachten. Daher haben wir uns aufgemacht in die Tiefen des Bryce. Allerdings war ich schlauer als beim letzten mal und so sind wir die Loops runter und nicht rauf gelaufen.

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Es war einfach herrlich entspannend da unten zwischen den roten Felsen rum zu laufen und die Aus- und Ansichten zu geniessen.

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Wir haben dort sehr viel Zeit verbracht und die Schönheit des Bryce Canyon im Licht des späten Nachmittags genossen. Alles in allem ein perfekter Tag !

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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon AirlinerFan » Mittwoch, 06. September 2017, 20:50:14

Nach dem schönen Abend im Bryce Canyon ging es ein paar Meilen weiter zu unserer nächsten Unterkunft. Dem Grand Staircase Inn in Cannonville. Hier hatte ich bereits 2012 übernachtet. Mittlerweile steht dort ein Imbisswagen auf dem Parkplatz an dem man sich mit Pulled Pork und anderen kleinen Gerichten versorgen kann. Schmackhaft und preiswert.

Am nächsten Morgen ging die Reise dann weiter über die UT 12 und über die Burr Trail Road nach Torrey.

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Zuerst ging es durch den Long Canyon durch.

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Dann öffnete sich wieder die Weite des Grand Staircase Escalante und die Fahrt ging in Richtung der Switchbacks und der Notom Bullfrog Road weiter.

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Anfangs ist die Strecke noch asphaltiert.

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Bevor es dann sehr staubig wird.

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Kurz vor den Switchbacks geht rechts ein holpriger Weg ab zu einem traumhaften Picknickplatz.

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Dann ging es die Switchbacks hinunter und weiter Richtung Torrey. Die Fahrt über die Notom Bullfrog Road ist nur was für hartgesottene. Es holpert, rumpelt und rappelt doch recht ordentlich und man kommt nur langsam voran. Zumindest mit einem "normalen" PKW. Man kommt sich vor wie ein Cocktail im Mixer.

Aber nach ca.35 mls. hat man es geschafft und landet im Capitol Reef NP. Der stand diesmal allerdings nicht auf der Watchlist und wir sind gleich weiter nach Torrey zum Broken Spur Inn & Steakhouse.

Hier gab es abends richtig was auf den Teller.

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Die Dinger waren richtig gut und preislich akzeptabel. Anschliessend gab es wie immer die Feierabendbierchen mit Sonnenuntergang.

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Beitragvon AirlinerFan » Samstag, 09. September 2017, 00:18:50

Nach einer ruhigen Nacht gab es morgens erstmal ein reichhaltiges Frühstück. Und was bietet sich anschliessend mehr an als anschliessend ein kleiner Verdauungsspaziergang. Und so ging es los auf den kurzen Weg zur Hickman Bridge.

Was für's Autofahrerherz gab es auch noch.

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Und dann machten wir uns auf den Weg in Richtung Moab mit Zwischenstop im Goblin Valley. Die Strecke ist nicht unbedingt so der Bringer und so wurde aus dem Dodge dann recht schnell ein Schlafwagen - bis auf den Fahrer.

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Goblin Valley ist ja immer wieder lustig an zu sehen. Vor allem die Neulinge hatten ihren Spaß an den komischen Gebilden und so wurde schnell aus dem Goblin Valley ein Spielplatz für große Kinder.

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Nachdem sich alle ausgetobt hatten nahmen wir wieder die Strasse unter die Räder und es ging weiter in Richtung Moab. Nächstes Ziel ist der Canyonlands NP.

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Beitragvon AirlinerFan » Samstag, 09. September 2017, 00:21:45

Nachdem wir die Fahrt gut hinter uns gebracht hatten ging es gleich los in den Canyonlands NP Island in the Sky. Die Anfahrt nach da oben zieht sich zwar ganz gut aber man wird mit unglaublichen Ausblicken belohnt. Gerade am späten Nachmittag ist das Licht dort oben so unglaublich das man nicht weiss wo man hinschauen soll. Und so haben wir uns da eine ganze Zeitlang aufgehalten und die Landschaft genossen.

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Man muss echt aufpassen das man da oben nicht die Zeit vergisst.

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Dann wurde es aber doch langsam Zeit in Richtung Unterkunft auf zu brechen. Der kleine Hunger meldete sich und auch das Feierabendbier rief nach Befreiung.

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Beitragvon AirlinerFan » Samstag, 09. September 2017, 00:24:49

Der nächste Tag startete heiss....sehr heiss. So wurde dann einstimmig beschlossen körperliche Aktivitäten auf den späten Nachmittag zu verschieben und den Tag im Garten der Ferienwohnung im Schatten zu verbringen. Nach einem ausgiebigen Frühstück

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und einem Bummel durch Moab

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hiess es dann also Siesta halten.

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Der Kühlschrank wurde auch wieder aufgefüllt...

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Am späten Nachmittag ging es dann los zur Fahrt in den Arches Nationalpark. Dort passierte dann der Urlaubstechnische Supergau....meine Kamera gab den Geist auf. Sie liess sich zwar noch einschalten...ging aber direkt wieder aus. Da Moab technisches Niemandsland ist gab es auch keine Möglichkeit für adäquaten Ersatz zu sorgen.
Ab hier gibt es jetzt also nur noch Bilder die mit dem Smartphone entstanden sind. Der Tag war für mich also erstmal gelaufen und meine Laune entsprechend im Keller.

Im Arches Nationalpark ging es dann erstmal auf zu den einschlägigen Viewpoints und Arches.

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Im Endeffekt habe ich versucht noch das beste aus den Bildern mit dem Smartphone raus zu holen. Allerdings musste ich doch mehr nachbearbeiten im Gegensatz zu den Bildern mit der "echten" Kamera die ich "out of Cam" übernehmen konnte.

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Auch im Arches NP war die Stimmung am frühen Abend wieder ganz besonders.

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Kurz vor Einbruch der Dunkelheit waren wir dann wieder zurück in Moab und liessen den Abend in der Moab Brewery ausklingen

http://www.themoabbrewery.com/menu.html

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bevor es dann an die Frustbewältigung ging und die Biervorräte geplündert wurden.

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Beitragvon AirlinerFan » Dienstag, 12. September 2017, 13:41:05

Tschüss Moab...auf geht es in Richtung Monument Valley.
Nach einem wie immer gemütlichen Frühstück wurde der Dodge wieder vollgepackt.

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Die Fahrt in Richtung Monument Valley führt uns über den Muley Point, den Moki Dugway und Goosenecks SP zum Gouldings Campground. Hier hatte ich zwei Cabins gemietet. (AAA Rabatt !!)

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Zuerst ging es zum Muley Point. Hier oben wehte an diesem Tag eine extrem steife Brise...Vorgeschmack auf das was uns im Verlauf des Tages noch erwarten sollte.

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Muley Point ist echt ein toller Aussichtspunkt. Auf jeden Fall zu empfehlen !

Weiter ging es den Moki Dugway runter.

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Immer wieder toll zu fahren mit dem Blick über die Weite der Landschaft.
Ursprünglich hatte ich noch die Strecke durch das Valley of the Gods im Visier. Allerdings machte mir das Wetter ein wenig Kopfzerbrechen so das wir direkt zum Goosenecks SP gefahren sind.

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Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann weiter zum Monument Valley.

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Eigentlich hatten wir auch noch vor dem MV einen Besuch abzustatten an diesem Abend. Als wir in der Schlange zur Einfahrt standen habe ich allerdings kurzfristig umdisponiert und wir machten kehrt und fuhren rüber zum Campground. Dies sollte sich als eine gute Entscheidung herausstellen.

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Noch während wir zu einem kleinen Imbiss auf der Veranda sassen zog zuerst ein Sandsturm auf der wenig später von einem heftigen Gewitter mit Regen abgelöst wurde.

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Das ganze Schauspiel dauerte knapp 2 Stunden. Der Wind kam aus allen Richtungen und der Sand knirschte zwischen den Zähnen. Aber anschliessend konnten wir noch einen schönen Abend auf dem Campground geniessen.

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Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Tag.

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Beitragvon AirlinerFan » Dienstag, 12. September 2017, 13:43:12

Nach einer recht frischen Nacht begrüßte uns der nächste Tag mit blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Das Frühstück bestand erstmal lediglich aus einem Kaffee und ein paar Resten Käse vom Abend. Wir wollten nämlich vor der Fahrt zum Grand Canyon noch eine Runde durch das Monument Valley drehen.

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Also ging es schnell "über die Strasse" und ab in's MV.
Ein kurzer Besuch im The View. Leider Gottes sehr touristisch - da war es auf dem Campground deutlich angenehmer.

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Und dann ging es auf eine kurze Runde runter in's Valley. Am Anfang ist die Strecke echt grenzwertig. Aber ich denke das ist Absicht damit möglichst wenige mit dem eigenen Wagen runter fahren. Scheint aber keinen zu stören.

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Und dann ging es auf die öde Strecke vom Monument Valley zum Grand Canyon. Nach wie vor nicht meine Lieblingsstrecke aber die Alternative über Page wäre zu viel gewesen des guten. Also erstmal ein schnelles Frühstück in Kayenta einwerfen und dann los. Es zieht sich und zieht sich...aber irgendwann kommt man doch am Ziel an.

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Bereits die ersten Viewpoints sorgten für runde Augen bei den Neulingen. Und das sollte sich noch steigern.

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Nachdem wir einige View Points abgeklappert hatten ging es erstmal zur Unterkunft - der Yavapai Lodge East. Einchecken ging flott, kurz frisch gemacht und dann nochmal schnell los zum Visitor Center/Mather Point.

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Auch hier war der Abend wieder einmal zum niederknieen. Und so verbrachten wir doch einige Zeit bis es recht frisch wurde und der kleine Hunger rief.

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Grand Canyon - eigentlich wollte ich ja nicht mehr hin. Aber ich musste ja wegen den Frischlingen. Und ich muss sagen : auch beim zweitenmal ist es doch wieder etwas faszinierendes dieses Naturschauspiel zu erleben. Man sieht es mit ganz anderen Augen als beim erstenmal.

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Beitragvon AirlinerFan » Dienstag, 12. September 2017, 13:45:42

Da die Fahrt zu unserem nächsten Ziel, Sedona, nicht allzu lang werden würde hatten wir den Vormittag über Zeit noch ein wenig den Grand Canyon zu geniessen.
Nach einem leckeren Frühstück und ein wenig Sonne geniessen ging es auf den Weg zum Rim um noch ein paar Viewpoints zu besuchen.

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Wir setzten uns gemütlich in den Bus und fuhren ein ganzes Stück in Richtung Hermit's Rest. Unterwegs stiegen wir immer mal wieder aus, nahmen den nächsten Bus, wanderten ein Stück und genossen den herrlichen Morgen.

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Irgendwann gegen Mittag ging es dann los auf die Reise in Richtung Sedona


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Beitragvon AirlinerFan » Dienstag, 12. September 2017, 13:47:48

Auf geht es nach Sedona.
Kurz nach dem Mittag brachen wir die Zelte im Grand Canyon ab und machten uns auf die Fahrt nach Sedona. Allein die Fahrt dorthin ist schon sehr schön. Dort hatte ich eine etwas besondere Unterkunft gebucht. Die Sky Ranch Lodge. Diese liegt oberhalb von Sedona in der Nähe vom Flughafen.

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Aber zuerst einmal ging auf einen kleinen Spaziergang durch dieses skurrile Örtchen in traumhafter Umgebung.

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Es gab wie immer lauter interessante und verrückte Dinge zu sehen.

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Das ganze ist schon irgendwie ziemlich abgefahren - aber hat Charme.

Dann wurde noch schnell etwas für's Abendessen bei Subway eingekauft und anschliessend genossen wir den Abend auf der herrlichen Aussichtsterrasse des Hotels.

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Beitragvon AirlinerFan » Mittwoch, 13. September 2017, 12:21:37

Heute morgen verlassen wir Sedona nach einem kurzen Frühstück. Unsere Reise führt uns über ein Stück Route 66 und den Hoover Dam nach Las Vegas wo wir für eine Nacht bleiben bevor es dann mit dem Flieger nach San Francisco geht.

Den Kaffee genossen wir nochmal auf der Terrasse mit dem herrlichen Ausblick über Sedona.

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Das erste Stück der Fahrt bis Seligman ist langweilig und zieht sich.

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Dann geht es weiter auf der 66 bis Seligman.

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Seligman ist nicht mehr das was es mal war oder sein wollte. Als wir 2012 da waren war noch deutlich mehr los. Mittlerweile ist es nur noch ein "Kaff" an der 66.
Aber da es eh auf dem Weg lag haben wir es nochmal mitgenommen. Aber ein "must see" ist es definitv nicht mehr.

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Von Seligman aus ging es dann weiter zum Hackberry Store.

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Dann ging es weiter zur Mittagspause in Kingman.

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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon AirlinerFan » Mittwoch, 13. September 2017, 12:22:25

Nach der Mittagspause geht es weiter zum Hoover Dam. Mein technikbegeisterter Bruder wollte sich das unbedingt mal anschauen. Trotz der auch an diesem Tag wieder sehr hohen Temperaturen.

Vorher noch mit einem fetten Grinsen im Gesicht tanken.

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Und los geht's.

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Vom Hoover Dam ging es dann gleich durch nach Las Vegas wo am Abend die nächste kleine Überraschung auf uns wartete.

AirlinerFan
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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon AirlinerFan » Mittwoch, 13. September 2017, 12:23:25

Unser geplanter Flug nach San Francisco begann mit einem kleinen Schreckmoment. Am Vorabend des Fluges wollte ich den Online Checkin bei Virgin America "noch schnell" erledigen. Lief auch soweit alles glatt - nur beim abschliessen des Check In kam die Meldung "nicht möglich - bitte kontaktieren sie ihren Veranstalter".
Toll....noch 3x versucht jedesmal das gleiche. Also bei Virgin America angerufen. Sehr nett und höflich teilte man mir mit das es bei der Buchung wohl ein "kleines Problem" gäbe und ich doch bitte die "third party" kontaktieren möchte. Toll. Abends um 8 in USA = morgens um 4 in D. Also quasi nicht machbar.

Also flugs zum Flughafen und persönlich zum Schalter. Zum Glück waren genug offen und ich konnte mein Problem schildern. Zuerst sah man sich auch nicht in der Lage mir adhoc weiter zu helfen. Bis ich dann klargemacht hatte das ich in Deutschland um diese Zeit keinen erreichen kann. Daraufhin verschwand der Mitarbeiter für ein paar Minuten und kam dann mit 4 Bordkarten wieder. Sogar die von mir gewünschte Exit - Row. Im Endeffekt war es dann wohl so das man seitens Hahn Air falsche Infos weiter geleitet hatte. War mir dann aber egal und unserem Flug stand nichts mehr im Weg.

Am nächsten Morgen ging es also auf nach San Francisco. Noch schnell ein paar Fotos am gemacht da das Hotel praktischerweise quasi auf der Startbahn stand.

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Noch schnell ein Flüppchen reingezogen.

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Dann ab zum Elara, unserem Hotel nach dem Abstecher, und den Wagen im Parkhaus abgestellt für die nächsten 2 Tage. Rucksäcke geschultert, Taxi gerufen und ab zum Flughafen.

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Den Abstecher nach San Francisco hatte ich eingeschoben weil mein Bruder mit Tochter unbedingt hin wollten. Und da es mit dem Auto nicht ging haben wir halt den Flug gebucht.
Kosten pro Person für Hin/Zurück knapp EUR 70,-. Also Peanuts.

Die Abfertigung bei Virgin America lief absolut problemlos und sogar noch vor der geplanten Zeit ging die Reise los.

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Netterweise bekamen wir noch einen schönen Blick auf Las Vegas geboten.

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Die Flugzeit entspricht ungefähr der Strecke Köln - Berlin.

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Der Service an Bord war prima. Es gab sogar noch kostenfreien Bordservice in Form von Getränken. Und die Safety Videos von Virgin sind ja allgemein als sehr unterhaltsam bekannt.
Alles in allem ein toller Flug.

Leider sind wir von der "falschen Seite" nach San Francisco reingesegelt - aber man kann ja nicht alles haben.

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In San Francisco angekommen ging es dann nach Fahrkartenkauf (USD 8,90 mit der Bart) in Richtung City. Allerdings kamen wir nicht allzuweit. Irgendwie müssen wir wohl Durchsagen überhört haben...auf jeden Fall ging es nur 3 Stationen weit und wir mussten den Zug verlassen. Bauarbeiten auf der Strecke genau an unserem Wochenende. Also raus aus dem Zug, in eine lange Schlange einreihen, 20 Minuten mit dem Shuttlebus zur übernächsten Station, 15 Minuten auf den nächsten Zug warten. Ausgestiegen sind wir mitten in der Stadt und waren entsetzt. Die Stadt war voll...so voll das wir alle Pläne für den Tag über den Haufen geschmissen haben. Also ging es zuerst mal zum Ticketschalter. 3-Tagesticket gekauft für USD 30,-. Dann mit der Muni bis Embarcadero. Weiter mit dem Bus Richtung Lombard Street und weiter zu Fuss bis zum Hotel, dem Lombard Plaza.

Kurz frisch gemacht und dann weiter mit dem Bus zur Golden Gate Bridge. Dort war es Arxxx.kalt. Der Himmel blau und der Wind wehte kräftig. Aber das kennt man ja.

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Hier kam dann der Punkt wo ich mir meine richtige Kamera herbeigewünscht habe. Bei manchen Motiven wird es auch mit einem guten Smartphone schwierig.

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Auf dem Rückweg haben wir noch kurz am Palace of fine Arts Halt gemacht bevor es dann zum Abendessen zu Mels Diner ging.
http://melsdrive-in.com/

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Auch in San Francisco gab es natürlich die obligatorischen Feierabendbierchen - allerdings war etwas früher Schluss da morgen ein langer Tag in San Francisco anstand.

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Beitragvon AirlinerFan » Freitag, 15. September 2017, 11:22:36

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von San Francisco. Nach einem schnellen Frühstück mit Kaffee und Muffins ging es mit dem Bus los zur Station der Cable Car.

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Ziel war das Cable Car Museum um sich mal über die interessante Technik hinter dem ganzen zu informieren.

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Weiter geht es mit der California Line bis zur Endstation.

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Kleines Vido von der Cable Car Fahrt :

https://www.youtube.com/watch?v=ee-oD1wf9mw

Von dort aus mit dem Bus weiter in Richtung Painted Ladies. Vorbei an der City Hall.

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Leider ist der Park an den Painted Ladies aktuell geschlossen und wird umgepflügt. Fotos machen ist daher leider schwierig ohne eine Baustelle drauf zu haben.

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Nach einem leckeren zweiten Frühstück auf der Hayes Street geht es dann mit Bus und Bahn wieder zurück in die CIty.

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Nächstes Ziel ist China Town.

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Von China Town aus ging es dann zu Fuss weiter in Richtung Coit Tower. Ziemlich anstregend bei den Temperaturen....

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Die Aussicht von da oben ist schon klasse - sofern man den Aufstieg überlebt hat...

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Über viele Treppen geht es dann runter in Richtung Hafen und Piers.

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Dann wurden aber auch langsam die Beine schwer und es ging mit Cable Car, Bus und Bahn zurück zum Hotel.

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Abendessen gab es dann um die Ecke auf der Chestnut Street.

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Beitragvon AirlinerFan » Freitag, 15. September 2017, 11:23:31

Da unser Rückflug nach Las Vegas heute erst um 19.10 Uhr geht haben wir noch viel Zeit um durch San Francisco zu ziehen.

Aber vorher ging es noch einmal zum Frühstück zu Mel's Diner. Der Tag würde ja schliesslich lang werden und man braucht eine Grundlage.

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Mit dem Bus geht es dann bis Fort Mason und von dort zu Fuss Richtung Fishermans Wharf und Pier 39.

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Vorher aber noch ein kurzer Abstecher in Richtung Lombard Street da wir das noch nicht geschafft hatten.

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Weiter geht die Tour in Richtung Fishermans Wharf.

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Dann ging es langsam aber sicher zurück in Richtung Innenstadt. Mittagspause und ein wenig Shopping.

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Nachdem alle satt und zufrieden waren ging es mit der Bart in 30 Minuten zum Flughafen und vondort aus pünktlich retour nach Las Vegas.

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Zurück in Las Vegas ging es per Taxi zum Elara, Koffer aus dem Auto holen, einchecken und den Ausblick aus dem Zimmer geniessen.

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Cocktails organisieren und dann endlich wieder Las Vegas Feeling....

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Über den Rest des Abends decken wir lieber das Mäntelchen der Verschwiegenheit...daher gibt es noch ein Foto....

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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon alex330 » Sonntag, 17. September 2017, 21:51:42

Toller Bericht, wundervolle Bilder!
Da habt Ihr ja viele regelrechte "Sehnsuchtsorte" gesehen.
Danke für's Einstellen :)

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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon AirlinerFan » Montag, 18. September 2017, 10:17:22

Der nächste Morgen begrüßte uns dann so ähnlich wie wir uns nach dem wach werden fühlten...grau und verschleiert....die letzte Nacht forderte ihren Tribut in Form eines längeren ausschlafens. Was wir auch ausgiebig taten. Das Frühstück hatte daher eher etwas von frühem Mittagessen. Aber ganz nett wenn man nebenbei noch Bundesliga live schauen kann.

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Da uns heute der Sinn weniger nach großartiger körperlicher Aktivität stand ging es auf zum shoppen in den Outlets im Norden. Ich habe dort bei Fossil ein wenig zugeschlagen...die anderen kamen mit diversen anderen Kleinigkeiten wieder zum Treffpunkt. Dann ging es erstmal zurück zum Elara, ein wenig frisch machen und dann zur Feier des letzten Abends in's Outback zum Steakessen.

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https://www.outback.com/locations/nv/la ... oke-bottle
https://www.outback.com/menu

Da mein Bruder mit Tochter auch noch die restlichen Hotels mal besichtigen wollte ging es nach dem Essen auf einen kleinen Verdauungsspaziergang den Strip rauf.

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Als krönenden Abschluss gab es dann noch einen fetten Sundowner zum Abschied.

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Noch eine kleine Stärkung zwischendurch.

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Einen guten Bekannten haben wir dann auch noch getroffen...

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Also wenn ich mal nix zu tun habe dann wüßte ich was....

Zum letzten mal wurden die Becher gefüllt und die Fontainen am Bellagio genossen.

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Hier noch ein kleines Abschiedsvideo passend zum letzten Abend :

https://www.youtube.com/embed/ylwmsrdhh90

Dann hiess auf in's Bett - am nächsten morgen geht es dann auf die Fahrt nach Los Angeles.

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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon AirlinerFan » Montag, 18. September 2017, 10:18:30

Time to say Goodbye :roll:

Heute müssen wir uns von Amerika verabschieden. 15 phantastische Tage mit herrlichem Wetter, tollen Eindrücken, vielen Cocktails und vielen Bud, leckeren Steaks und Burgern liegen hinter uns.

Die Koffer sind wieder halbwegs gesittet gepackt und im Dodge verstaut. Und so machen wir uns auf die lange Reise nach Los Angeles. Unser Flug geht abends um 21.35 Ortszeit so das wir genügend Zeit haben um die Strecke gelassen an zu gehen.
Ursprünglich hatte ich noch eine Fahrt über den Mulholland Drive und zum Griffith Observatory geplant. Angescihts der Verkehrslage in Los Angeles habe ich den Mulholland Drive gestrichen und so wollten wir nur zum Griffith hoch fahren.

Aber erstmal lagen viele Meilen Interstate zwischen uns und dem Ziel.

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Je mehr wir uns Los Angeles näherten desto stärker wurde der Verkehr. Auf den letzten Meilen zum Griffith kamen wir nur noch schleichend voran.
Oben angekommen waren alle Parkplätze besetzt so das wir einfach durch gefahren sind. Für mehr als ein paar Eindrücke hat es also leider nicht gereicht.

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Auf dem Rest der Strecke zur Mietwagenstation habe ich dann das normale Navi ausmachen müssen und habae meinen Bruder dann mit Google Maps und Stauanzeige quer durch LA gelotst. Zumindest haben wir das Hollywood Sign mal gesehen....wenn auch weit entfernt.

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Die Fahrt quer durch die Stadt war eine echte Tortur und bedeutet für mich : nie wieder in LA ankommen und abfliegen. Das eine mal hat völlig gereicht.
Auf der Fahrt zur Rückgabe bei Alamo haben wir dann noch eine Pause bei Subway eingelegt. Die Mietwagenrückgabe gestaltete sich dann gewohnt problemlos und so waren wir 4 Stunden vor Abflug am Flughafen und haben in aller Ruhe einchecken können. Im Gegensatz zum Hinflug verlief alles glatt.
Dann noch ein wenig durch den Duty Free stöbern und dann stand unser Flieger auch pünktlich zum Abflug bereit. Auch wenn das Boarding aufgrund der schwer verständlichen Ansagen ein wenig chaotisch verlief sassen alle flott in der Maschine.

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Auch der Rückflug verlief ereignislos wenn man mal davon absieht das wir in unter 10 Stunden nach London geflogen sind aufgrund fetten Rückenwindes an diesem Tag.

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Auch das umsteigen in London verlief absolut problemlos und flott so das wir dann letztendlich pünktlich wieder da ankamen wo alles begann.

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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon AirlinerFan » Montag, 18. September 2017, 10:20:01

Abrechnung & Fazit.

Kostenaufstellung (nur Fixkosten)

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Im großen und ganzen bin ich zufrieden mit den Fixkosten pro Person. Sicher, man kann natürlich am Flug noch sparen. Aber das ist nicht mein Anspruch.
Ich möchte erholt in den Urlaub fliegen und auch zurück. Und dafür das mich Eurowings ja hat sitzen lassen bin ich sehr zufrieden mit dem Flugpreis bei British Airways (Premium Economy). Es war natürlich auch viel Glück dabei das ich diesen Preis bekommen habe. Das Chaos beim Hinflug war natürlich nicht vorhersehbar aber es ist ja alles gut ausgegangen.

Unterkünfte :
das war schon ein wenig anspruchsvoller diesmal. Ich musste ja schliesslich für 4 Personen buchen und dabei die Kosten halbwegs im Rahmen halten. Die Unterkünfte in den Nationalparks habe ich als erstes gebucht. Was sich im nachhinein als richtig erwiesen hat. Insgesamt habe ich dem Jahr der Vorbereitung bestimmt 50x storniert und neu gebucht (alles über Booking.com). Zum einen weil ich die Routenführung angepasst habe, zum anderen weil sich die Preise geändert hatten.

Alle Unterkünfte kann ich bedenkenlos weiter empfehlen. Überall war WLAN vorhanden. Vielfach war sogar "complementary Breakfast" inclusive.
Für Las Vegas würde ich immer wieder ein Hotel direkt am Strip buchen. Es ist einfach praktischer mitten im Leben zu sein - auch wenn man abseits günstiger übernachten kann.

Reiseroute :
leider mussten wir ja die Reise in Los Angeles starten was uns im Endeffekt viel Zeit gekostet hat die ich lieber in andere Dinge investiert hätte. (1 Tag mehr in San Francisco z.B.). Beim nächstenmal geht es wieder direkt nach Las Vegas.
Wenn ich nochmal wählen müsste würde ich auch wieder von Las Vegas nach San Francisco fliegen (sofern es nicht auf der Strecke liegt). Zum einen weil man in SFO kein Auto benötigt bzw. zur Not eins mieten kann, zum anderen weil man sich so viel Fahrerei spart und die Kosten für den Flug gering sind.

Eigentlich waren die Strecke für die 15 Tage ein wenig zu ambitioniert was die Fahrerei betrifft. Aber die beinden neuen wollten halt soviel wie möglich sehen. Und dann muss man halt gewisse Kompromisse eingehen was das betrifft.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit :wink:

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Re: 187 Jahre - 4 Personen on the Road im Südwesten der USA

Beitragvon bwbollek » Montag, 18. September 2017, 17:33:03

Vielen herzlichen Dank für deinen Bericht und die damit verbundene Arbeit. Habe alles mit großer Begeisterung gelesen und mich immer wieder auf den neuen Teil deines Berichtes gefreut.


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